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Nur weil sich verschiedene Genres mischen, heißt dies noch lange nicht, dass daraus ein musikalischer Brei entsteht.
Denn was die Musiker an der Veranstaltung „A sign of metal“ zu bieten hatten, war alles andere als langweilig und eintönig. Zwar waren nur vier Bands angekündigt, doch konnte sich das Publikum letzten Endes über fünf geballte Ladungen Metal freuen.
Gänzlich unerwartet überraschte die noch junge Band „Dying Source“ als Starter des Abends. Wie ein guter Drink heizten die Schweinfurter den Zuschauern ein und boten somit einen kleinen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf des Abends.Als nächstes betraten die Bad Kissinger von „Broken Circle“ die Wasserhausbühne. Trotz Ersatzmann am Bass überzeugten sie wie gewohnt mit ausgefeilter Spieltechnik und präziser Akzentsetzung. Die dritte Combo des Abends, „Defuse my hate“ aus Bad Kissingen, gaben sich schon öfter die Ehre im Hammelburger Wasserhaus. Routiniert spielten sie ihren Gig und ließen hierbei kein T-Shirt trocken. Im Gegensatz hierzu trat zum ersten Mal eine Deathcore Metalband bei der Musikinitiative Hammelburg e.V. auf. Die jungen Musiker der Band „Path of Devastation“, die durch zahlreiche Auftritte in Locations wie dem Bad Kissinger JuKuz und dem Schweinfurter Stattbahnhof ihren Bekanntheitsgrad erhöhen konnten, nahmen kurzerhand ihre gesamte Fangemeinde mit und feierten ein Fest des Haareschüttelns und Armkreisens. Einen gelungen Abschluss fanden die Wasserhaus-Musiker von „Inwastement“. Wie gewohnt glänzten sie mit vielen Facetten des Rock und Metal, sowie einer guten Mischung aus Eigenkompositionen und Coversongs. Zur Verstärkung holten sie sich noch kurzerhand die Sängerin der Nu-Metalband „Black Petty“ auf die Bühne und stimmten ein Duett zu dem Klassiker „Toxicity“ von „System of a down“ an.
Wer dieses metallerne Schauspiel verpasst hat, der hat die Möglichkeit, am Freitag, den 26.03., dies nachzuholen, wenn es wieder heißt: „DJ ATTACKE!“. Diesmal mit DJane Insain Brain und alles, was die Plattenkiste im Bereich Metal hergibt.
Doch man darf nicht behaupten, dass die Musikinitiative Hammelburg e.V. nur für Metal in der Stadt verantwortlich ist. Denn während die Metaller sich geschwächt vom Vortag ausruhen, geht es für die Hip Hopper erst richtig los. Am Samstag, den 27.03., präsentieren sie euch den „Hip Hop Jam“! Doch aufgepasst! Diesmal nicht wie üblich im Wasserhaus, sondern im Zuge des „Hammelburg Moves“ (mehr Infos unter www.hammelburg-moves.de) im Bocksbeutelkeller von Hammelburg. Mit am Start sind die Jungs von „Sage & PerPlex“. Ganz nach dem Motto der gleichnamigen Tour „Yo! Yo! Wir fetzen alles weg“, werden sie euch diesen Text auch gleich um die Ohren schleudern. Aber nicht alleine: „Knifflers Mum“ wird ihnen tat- und vor allem wortkräftig beistehen. Präsentiert wird die erste Platte "In voller Mont(o)ur" - passend zum Leitsatz der sechs-köpfigen HipHop-Liveband. Auch der brandneue Musikini-Zuwachs „Krono Flash“ ist an diesem Abend mit von der Partie. Zusammen mit „Lauertal Connection“ bilden sie die Truppe „UFC – Unterfrankenuntergrund“. Schon im vergangenen Jahr waren sie es, die den Hip Hop ins Wasserhaus brachten und sind seither nicht mehr weg zu denken. Doch das ist noch lange nicht das Ende. Während für andere die Veranstaltung „Hammelburg Moves“ in die letzte Runde geht, werden im Bocksbeutelkeller erst einmal die Platten auf den Teller geworfen und ordentlich weiter gefeiert! Man darf sich also auf ein sehr gemischtes Wochenende in Hammelburg freuen!
Text: Madlen Wittmann
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