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Von der Bühne zur Bar und zurück! PDF Drucken E-Mail

Photo: Montreal, Miss Ruby Photography

 

Ganz im wahrsten Sinne des Wortes trugen die treuen Fans beim vergangenen Musikini-Konzert mit „Montreal“, „Mofa“ und „RMS“ ihren Helden Max Power auf Händen

 

Schon kurz vor Einlass waren die Parkplätze vor dem Wasserhaus geziert von parkenden Autos und der davor sitzenden Fangemeinde. Mit lautstarken Chören stimmten sich die wartenden Gäste auf das Konzert ihrer Lieblingsbands ein. Und es sollte auch nicht lange dauern bis sie den Live-Club am Rande Hammelburgs selbst stürmten.

 


Die merklich gute Laune trugen die Gäste vom Parkplatz bis zur Bühne, als die erste Band die Saiten klingen ließ. Angefangen mit einem schnellen Deutschpunk Song - für die Wasserhaus-Band „RMS“ mittlerweile ja fast schon ein Klassiker - lockten sie auch die letzten Gäste aus dem gemütlichen Musikini-Biergarten in Richtung Tanzfläche. Doch eintönig mögen es die vier Herren von „RMS“ sicherlich nicht. Mit eingängigen Hardcore-Songs hatten sie ihre Setlist gespickt und in weiser Voraussicht in kurzen Shorts gehüllt: Denn mit jedem Song wurde es für die Jungs und das Publikum heißer.

 

Nach so viel Hitze waren alle bereit, auf die lustige Reise mit „Mofa“ zu gehen. Mit ihrer Musik irgendwo zwischen Punkrock und Indie gelang es den vier Jungs, jedem Besucher einen Song zu spielen mit dem er sich identifizieren konnte. Ihre selbsternannten Einflüsse aus „c cis d dis e f fis g gis a b und h“ ließen keine Wünsche offen. Auch der Spaß kommt eben bei den Kölnern nicht zu kurz. Wer sich nämlich bereits näher mit dieser Truppe beschäftigt hat, weiß nur zu gut, dass ihr Auftreten an diesem Abend keinen Falls eine Ausnahme war. Denn dieses schräge Gespannt trägt ausschließlich Live sowie auf Pressefotos Tenniskleidung. Ob sie dies privat auch bevorzugen ist noch nicht bekannt.

 

Umso bekannter in Hammelburg ist jetzt aber ein gewisser „Max Power“. Das vorherige Rätselraten um die ominöse Person hat nun endlich ein Ende gefunden. Denn wir wissen nun: er kommt ohne sich bewegen zu müssen von der Bühne zur Bar und wieder zurück! Da meint man doch glatt es wären Superkräfte im Spiel. Gar nicht so falsch. Denn diese Kräfte entwickelten kurzerhand die Fans, um ihren Helden zu feiern. So bekommt das Sprichwort „…auf Händen getragen werden“ eine ganz neue Bedeutung. Trotz Unmengen von Live-Konzerten verkündete Drummer Max verblüfft: „Sowas hab ich auch noch nicht erlebt“, und stieß abschließend mit einem Schnäpschen mit den Gästen an. Weiter ging das Konzert und „Endlich wieder Discozeit“. Mit diesem und anderen eingängigen Refrains schlossen sich alle Konzertbesucher zusammen. Pogokreise wurden eröffnet, Chöre schlossen sich zusammen und das Wasserhaus wurde richtig gerockt! Ein Konzerterlebnis wie dieses bekommt man nicht allzu oft. Und somit wünschten sich wohl alle, dass Max Power die Welt regieren würde um seine Partybotschaft überall zu verbreiten.

 

Text: Madlen Wittmann

 

 
 

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