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Israel mal anders PDF Drucken E-Mail

Photo: Eatliz, Ohad Romano

 

Viel Bekanntes verbinden vor allem Gläubige mit Israel. Auf dem zweiten Blick auch die Musik mit ihren traditionellen Volkstanz. Diesen wird die Musikinitiative Hammelburg e.V. jedoch nicht aus Tel Aviv holen, sondern ein ganz anderes Kaliber. „Eatliz“ heißt die Progressiv Pop-Rock Band, die den weiten Weg auf sich nimmt, um ihre EP „Delicately Violent“ bereits am kommenden Samstag im Wasserhaus vorzustellen.


 

 

 

Die schon längst nicht mehr als Geheimtipp geltende Band „Eatliz“ begann ihren Erfolgszug vor sieben Jahren. In Israel bereits auf MTV gefeiert und von einer großen Fangemeinde umgeben, versucht die sechsköpfige Band rund um Sängerin Lee Triffon nun auch in Europa Fuß zu fassen. Gleich zwei Scheiben werden ins Programm geworfen. „Delicately Violent“ und der passende Vorgänger „Violently Delicate“ machen bereits beim kurzen Reinhören Lust auf mehr! Als „Eine feurige und leicht schräge Variante von No Doubt“, bezeichnete Ralf Stierlen in einer Rezession die Truppe. Dies beweist auch der Tour-Trailer auf ihrer Internetseite www.eatliz.com Ein wenig verschroben, aber trotzdem explosiv wird es auf der Bühne zugehen. Neben ihren eigenen Songs sticht die Cover Version „Army of me“ von Björk besonders heraus. Diese zeigt die gewaltige Stimmvielfalt von Sängerin Lee.

 

Reutlingen, Bremen, Hamburg, Hammelburg


Recht wenige Termine wurden in Deutschland angesetzt. Umso glücklicher war die Musikinitative Hammelburg e.V. als sie sich den letzten Auftritt ergattern konnten. Neben Reutlingen, Bremen und Hamburg endet die Reise nun im Wasserhaus. Wer es bist jetzt immer noch nicht geschafft hat sich diese vielseitige und schubladenferne Crossoverband anzusehen, darf den letzten Termin nicht verpassen. Alleine lässt die Musikini das Gespann aber nicht auftreten. Frauenpower wird an diesem Abend groß geschrieben. „Elusive Grey“ aus Würzburg heizen zuvor der Menge ein. Die drei Mädels Nadine, Julia, Susi und die zwei Jungs Oscar und Markus pendeln mit ihrem Sound irgendwo zwischen Alternative Rock und Post Grunge. Versucht wird bei jedem Lied genau die richtige Mischung aus weichen und harten Klängen zu finden. Dies gelingt bisweilen sehr gut, während die Zweitstimme von Julia dem Ganzen noch das gewisse Extra gibt.

 

Mit zwei Bands ist der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Im Anschluss kann man sich wieder an eine gut gewählte Mischung an Tanzmusik der Wasserhaus DJs erfreuen.

 

Text: Madlen Wittmann

 
 

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