|

Photo: Eatliz, Spotshot Photographix
„Amazing!“, fanden es nicht nur Sängerin Lee von „Eatliz“, sondern auch die Gäste, die am vergangenen Samstag das Konzert der Israelischen Band im Wasserhaus besuchten. Mit der höchsten Besucherzahl, die sie auf ihrer diesjährigen Deutschlandtour im Vereinsheim der Hammelburger Musikinitiative hatten, war dies auch kein Wunder.
Ob nun musikalisches Vorbild oder nicht, lassen wir bei der Band „Elusive Grey“ dahin gestellt. Doch passte die Würzburger Combo genau in das Konzept des Abends. „Female Fronted“ war im Wasserhaus nämlich angesagt. Zwei Sängerinnen auf der Bühne sahen zunächst zwar etwas ungewöhnlich aus, doch merkten die Besucher schnell, dass sich diese doch sehr gut zu ergänzen wussten. Mit einem Mix aus rockigen sowie poppigen Element unterhielten sie das Publikum bis der Startschuss für „Eatliz“ fiel.
Neue und alte Bekannte fanden sich bei diesem Ereignis zusammen. Fans aus allen Ecken waren gespannt welch Bühnenshow ihnen geboten wird. Und sie wurden definitiv nicht enttäuscht. Neben der von wundervoll lieblich bis brachial rauen Stimme von „Eatliz“-Sängerin Lee, wurde auch gleich noch die passende Bühnenshow abgeliefert. Bewegungen, die man mit Jogaübungen vergleichen konnte, brachten vor allem das männliche Publikum in Wallung. Doch auch für die Frauen gab es einiges zu sehen. Gleich drei Gitarristen stürmten mit verrückten Soundeffekten, soliden Solos und eingängigen Rhythmen die Bühne. So erzeugten sie einen einmaligen Soundteppich, welcher sich von bisher gehörten Bands deutlich abhebt. Verfeinert wurde das ganze durch Schlagzeuger Omry, der mit gekonnten Taktwechseln die Stimmung jedes Songtextes einfing. „Delicately Violent“ und der Nachfolger „Violently Delicate“ waren somit der Livepräsentation mehr als nur würdig.
Autogrammstunde nach der Show
Neben vollgepackten Koffern und ihren oben genannten CD’s hatten „Eatliz“ aber auch Bandshirts für ihre deutschen Fans mitgebracht. Ganz anders als von vielen bekannten Bands gewohnt, traf man die sympathischen Israelis am Merchandise-Stand zur Autogrammstunde an. Fast bis zum Ende der Veranstaltung konnten sich die Fans ausgiebig mit den einzelnen Bandmitgliedern über ihre Einflüsse unterhalten. Aber auch sonstige Fragen, die den begeisterten Besuchern auf den Nägeln brannten, beantworteten die Musiker von „Eatliz“ anstandslos. Nach einem guten Wein aus der „Oldest Winecity“ verabschiedete sich die Band beim ersten Vorstand der Musikinitative Hammelburg e.V., Burkard Fenn, mit den Worten „It was Amaaaaaaaaazing!“. Und dies empfanden wohl auch Veranstalter und Gäste so.
Text: Madlen Wittmann
|