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Photo: The August, Pressearchiv
Am Samstag, 22. Mai, findet die erste core-lastige Veranstaltung im Wasserhaus statt. Unter dem zunächst unscheinbaren Titel „Embrace your thoughts“ stürmen die Bands „Rising Sunset“, „Altarea“, „The August“ und „Deathtrap“ die Bühne. Und schnell wird deutlich: Hier wird Romantik neu definiert.
Den Anfang des Events bestreitet die Band „Rising Sunset“. Der Stil der fünf Mann starken Truppe aus Bad Neustadt lässt sich beim ersten Hinhören zwar nicht fest einordnen. Doch wenn man ihren Tracks genauer lauscht, lassen sich die verschiedensten Spielarten des Metal entdecken - angereichert mit einer ordentlichen Portion Hardcore. Wie viel Potential in den durchschnittlich 18-jährigen Musikern steckt, werden sie ihrem Publikum am Samstag wohl sehr bereitwillig zeigen – selbstverständlich verpackt mit mächtiger Distortion und treibender Double-Bass.
Die zweite Band im Reigen musste erst vor Kurzem einen derben Rückschlag wegstecken. Doch was andere Bands an den Rand der Verzweiflung treibt, scheint „Alterea“ nur noch stärker gemacht zu haben. Denn vom Ausstieg ihres Gitarristen Kirk ließen sich die vier verbliebenen Jungs nicht aus der Ruhe bringen. Wie bei allen Bands, die an diesem Abend ihr Können präsentieren, besteht der Musikstil vorwiegend aus den Core-Einflüssen. Für besondere Abwechslung in der Musik des Quartetts sorgt indes die Schlagzeug-Arbeit, die einen Hauch von Black Metal untermischt und die musikalische Darbietung abrundet. Für ihre Fans haben sie sich jedoch auch noch etwas Besonderes ausgedacht: Denn wer von der Münnerstädter Formation nicht genug kriegen kann, der wird mit reichlich Merchandise und Tonmaterial versorgt.
Ein stabiles Gerüst aus Hardcore, Metal und Punk
Die Fünfertruppe und dritte Band des Abends, „The August“, legt mit Songs wie „Standing firm“ und „The Vault“ ein ganz schönes Brett hin. Gesangstechnisch wird sich hier alle Mühe gegeben, jegliche Bereiche abzudecken. Von kräftigen Schreien bis hin zu sanften Gesangsparts ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und sie bieten alles, was der Name der Veranstaltung schon verrät. Denn Musik, die „nachdenklich“ klingt, muss nicht immer gleich ruhig sein!
Last, but not least werden die Musiker von „Deathtrap“ vor das Hammelburger Publikum treten. Neben Neulingen wie „Social Phobia“ präsentieren die fünf Würzburger auch ihre älteren Kracher wie „Past time history“ und „Demons“. Im Jahr 2006 gegründet wechselte ihre Besetzung mehrfach, was der Kreativität von „Deathtrap“ jedoch keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: Dadurch wurde das brachiale Quintett, wie man hören kann, nur noch mehr angespornt. Rund um Sänger Michi baut das Instrumentarium ein stabiles Gerüst aus Hardcore, Metal und Punk. Textlich bewegen sie sich zwischen verschiedensten Ereignissen und ihren ganz persönlichen Gedanken – Umarmung nicht ausgeschlossen!
Text: Madlen Wittmann
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