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Photo: MissRubyPhotography
Auch diesmal ging es wieder heiß her im Wasserhaus: Am 24.7. hieß es nun schon zum zweiten Mal „Punkrock´s back in town“.
Unter diesem Slogan gaben sich drei lokale Bands die Ehre, enterten die Wasserhaus–Bühne und gaben den perfekten Sound zum Untergang. Schon vor dem Konzert machte sich nicht nur unter dem Publikum, sondern auch unter allen Beteiligten große Vorfreude breit, „weil es einfach wieder wie früher wird“! So war es also leichtes Spiel für „Surfing Hundekuchen“, die heiligen Hallen der Musikini für sich zu gewinnen. Erstaunlich an diesen vier Herren war die Tatsache, dass noch am selben Tag erstmals mit neuem Schlagzeuger geprobt wurde, da der eigentliche sich noch auf ABI-Fahrt befand. Deutscher Punkrock, wie man ihn sonst von Urgesteinen, wie der Band „WIZO“ kennt, wusste zu gefallen und die Zuschauer würdigten diesen auch dementsprechend.
Bei der zweiten Formation des Abends, „RMS“, war schließlich klar, dass an diesem Tag kein Hemd trocken bleiben wird. Mit ihrem abwechslungsreichen Mix aus melodischem Punkrock und schnellem Hardcore brachte der Vierer aus der Heimat die Stimmung noch mal zum Überkochen. Textpassagen wurden mitgesungen, die Bühne kurzer Hand von den Fans eingenommen und wild Pogo getanzt. Aus Sicht der wasserhauseigenen Gruppe ein voller Erfolg: „Mit so viel Action hätten wir an diesem Abend nicht gerechnet!“
Tote können nicht mehr zum Leben erweckt werden? – Falsch gedacht! Das bewies die letzte Band des Abends: „SOCKENBROT“. Eigentlich schon vor vier Jahren aufgelöst hielt die Combo ihr Versprechen, am fünfjährigen Jubiläum von RMS noch ein letztes Mal ihr Bestes zu geben. Schon vor dem ersten Ton war die Stimmung ausgelassen und die extra angereisten Fans taten ihrer Vorfreude mit zahlreichen Schlachtrufen kund. Ein Hit folgte dem anderen und die feierwütige Menge konnte lauthals mitgrölen. Über eine Stunde lang wurde die Kombination aus lustigen Texten und Schwedenpunk gefeiert. Doch irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende und „SOCKENBROT“ verließen mit einem würdigen Abschluss die Bühne.
Doch kein Grund zu Weinen: Laut Insidern wolle die Band noch so lange auftreten, bis die Schokolade, mit der ihr Banner („Alarmstufe Kot“) bemalt wurde, endlich trocken ist. Also ist zu hoffen, dass dies nicht so schnell geschehen wird.
Text: Pascal Beck
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