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End of Life - Klagen, Kreischen, Knurren PDF Drucken E-Mail

Das Wasserhaus wird schwarz. Am Samstag, den 16. März, öffnet die Musikinitiative Hammelburg e.V. um 19 Uhr ihre Tore für alle Freunde der dunklen Musik. Das „End of Life Festival“ geht in die dritte Runde und fährt wieder große Geschütze auf.

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Foto: Freitod (Pressematerial)

Die Black Metal Schützlinge des Vereins, „Vehemenz“, sind gerade frisch aus den „Maranis Studios“ in Backnang zurückgekommen. Die Inspiration für ihre Songs ziehen sie aus diversen Ereignissen, Gefühlen und dem alltäglichen Leben. Diese werden von drei Gitarren zerhackt und mit Doublebass vermischt. Mit viel Wucht schreit sich Sänger Inclusus durch eine Wand aus Staub, welcher mit Sicherheit auch am Samstag mehr als reichlich auf der Bühne der sechs Mann Combo verteilt wird.


Regionale Feinkost gibt es außerdem mit der Band „Klamm“ aus Würzburg. Bei den mit deutschen Texten versehenen Songs kann es durchaus schon mal vorkommen, dass das Hörvergnügen über zehn Minuten dauert. Denn manchmal braucht es eben seine Zeit, bis der musikalische Höhepunkt zelebriert werden kann. Häufig wird der eher rohe Sound durch ruhige, melodische, experimentierfreudige Momente ergänzt – so sagt die Band selbst - „denn Härte geht nur nach der Ruhe!“

Doch „Klamm“ kommen nicht alleine aus Würzburg angereist. Auch die Band „Vargsheim“ nennt diese ihre Heimatstadt. Mit ihrem ebenfalls recht rohen Black Metal besinnt sich das Trio auf Altbewährtes. Ausgefallene Riffs und auch Akustik-Passagen machen es zu ihrer individuellen Kreation. Somit schafften sie es sogar ins Legacy-Magazin und mit einem ihrer Songs auf die dazugehörige Sampler-CD.

Wie der Titel ihres neusten Albums schon sagt - „Weder Licht noch Schatten“ - das erwartet den Zuhörer bei „Verdunkeln“. Das Hypnotic-Black-Metal Duo aus Aachen sticht besonders durch den vielfältigen Sound des Sängers hervor. Von Klagen über Kreischen bis hin zum Knurren schöpft er sämtliche Möglichkeiten aus, um den ganz eigenen Stil der Band hervor zu heben.

Der Name der letzten Band im diesjährigen Festival-Lineup lässt keine Fragen offen: „Freitod“. Der Name soll als „die positive Möglichkeit, das Leben zu beenden, verstanden werden“. Die Wurzeln zwar im Black Metal, aber dennoch nicht in diesem gefangen, zeigen sich die zwei Musiker auf vielfältige Art und Weise. Die deutschen Texte über persönliche Empfindungen wie Trauer, Erinnerungen und erloschener Liebe werden teils gesungen, teils geschrien vorgetragen. Auch findet man melancholische Spielarten des Rock und Metal in ihren Songs wieder. Viele Wiederholungen und prägnante Melodien schrauben den Wiedererkennungswert dieser Combo hoch.

Text: Madlen Wittmann

 

 
 

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