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„... und ab geht die Lutzi“: Der Nachwuchs bekommt einen besonderen Platz! PDF Drucken E-Mail

Bereits zum vierten Mal lädt Rottershausen am 8. Juni zum Musikspektakel – diesmal gibt’s auch gleich vier Bühnen

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Wie im Flug verging die Zeit: Nach viel Sonne und cooler Musik im Jahr 2012, hoffen die Organisatoren nun auch für 2013 auf jede Menge Gunst vom Wettergott. (Foto: RE ON TOUR)

 

An Ideen mangelt es der engagierten Truppe rund um das Organisations-Duo Christian Stahl und Klaus Schmitt nicht. Das mittlerweile Kult gewordene Festival „... und ab geht die Lutzi“ auf dem Sportgelände des FCE Rottershausen leistet sich 2013 keine Schlappen. Das Lineup ist hochkarätig und ideenreich. Nun geht’s in die heiße Phase. Nur noch wenige Tage, dann laden diesmal gleich vier Bühnen zum Rundum-Musikgenuss.

 

"Kreative Rhymes, positiver Flow, deepe Lines und einprägsame Hooks." - Bengio aus Fulda veröffentlichte erst Anfang März 2013 sein Debüt-Album "B.E.N.G.I.O" (Foto: Pressematerial)

 

Auch, wenn das Festivalgelände in Rottershausen eigentlich recht übersichtlich erscheint: In diesem Jahr sollten sich die Freunde gepflegter Musikkultur ruhig schon vorab einen kleinen „Laufplan“ erstellen, um ihre persönlichen Favoriten bloß nicht zu verpassen. Die „… und ab geht die Lutzi!“-Mannschaft hat für ihre vierte Ausgabe ordentlich aufgetrumpft. Von Hip Hop bis Punk ist alles vertreten. Ein echtes Highlight in diesem Jahr: Niemand geringes als die deutsche Punkrock-Größe „Itchy Poopzkid“ werden das Festival beehren.

 

Krachende Punkrocksongs treffen auf große Melodien. Die Headliner der diesjährigen Lutzi muß man wohl niemandem mehr groß vorstellen. Itchy Poopzkid ist eine der erfolgreichsten deutschen Punkrock-Bands der letzten Jahre. (Foto: Pressematerial)

 

Doch die Headliner auf der Rockstage sind nicht die einzigen, die einen Gang in die Gemeinde Oerlenbach lohnend machen. Zu den wohl ungewöhnlichsten Acts gehört sicherlich der Berliner Robin Sukroso in der E-Box, aber auch Rapper Umse, Captain Capa oder die Mundwerk Crew können sich nicht nur hören, sondern auch sehen lassen.

 

Captain Capa aus dem Hause Audiolith bringen mit großen Melodien und knackigen Beats die Lutzi auf der Rockstage zum Tanzen! (Foto: Pressematerial)

 

Erstmals Musikini-Bühne auf der Lutzi

 

Pünktlich um 17 Uhr startet die vierte Lutzi-Ausgabe auf der Rockstage. Im Jugend- und Kulturzentrum Bad Kissingen haben sich „Taste of Affinity“ im vergangenen Frühjahr ihre Wildcard für das Event gegen eine starke lokale Konkurrenz erspielt. Jetzt eröffnen die jungen Leute aus Münnerstadt den bunten Konzertreigen. Nach und nach klinken sich im Verlauf der nächsten Stunden die anderen „Areas“ mit ein.

 

Auch für die E-Box haben sich die Organisatoren der Lutzi etwas Besonderes ausgedacht. Schlagzeug, Orchesterklänge, verschiedenste elektronische Instrumente mit virtuosem Gitarrenspiel treffen hier auf tanzbare Beats... Nein, es handelt sich nicht um eine achtköpfige Band. Hier steht nur ein Mann auf der Bühne: Robin Sukroso. (Foto: Pressematerial)

 

Schlag auf Schlag versorgen dann nicht nur die Rockstage, sondern auch Hip Hop Area, E-Box und erstmals auch die Musikini-Bühne der Musikinitiative Hammelburg e.V. die Besucher mit harten und natürlich auch etwas ruhigeren Sounds. „Wir haben eine vierte Bühne installiert, um in diesem Jahr noch mehr lokalen Bands die Möglichkeit zu geben, im Rahmen der Lutzi aufzutreten“, erläutert Christian Stahl das erweiterte Konzept, das in der nicht weit entfernten Weinstadt begeistert angenommen wurde. Immerhin: Lutzi und Musikini arbeiten bereits seit der ersten Stunde auf verschiedenen Ebenen vor und hinter den Kulissen eng zusammen.

 

Dreckig und laut, und irgendwie ganz schön wild: Das sind Schmutzki. Und die sind genau richtig für die Lutzi-Fans in Rottershausen. Da geht was! (Foto: Pressematerial)

 

Das Fazit nach einem virtuellen Gang durch den kürzlich veröffentlichten Spielplan: Gewohnt bunt gemischt, und gespickt mit echten Entdeckungen der Musikszene, ist die Zusammenstellung der jungen Leute. Und diese legen sich für ihre Veranstalter auch schon mal ordentlich ins Zeug:  „Dort werden wir nackt auf der Bühne erscheinen“, locken etwa die Pollywogs aus Köln ihre Fans bewusst provokant über Facebook ins Fränkische. Als Vorband für „The Hives“ oder „Polarkreis 18“ haben sie sich bereits ihre Sporen im „Business“ verdingt. Doch jetzt wollen sie nur eines: „Bewegt eure Knackpopos dahin!“

 

The Pollywogs teilten sich bereits mit Indie-Größen wie The Hives oder Dúne die Bühne. Und an der Lutzi wollen sie, passend zu ihrer „aufmüpfigen Musik“ ...Zitat „...nackt auf der Bühne erscheinen“. (Foto: Pressematerial)

 

„Nachtschichten sind schon fest eingeplant“

 

In Rottershausen ist die Freude über so viel Einsatz natürlich groß. Denn dort geht es derweil in die heiße Phase. „Aktuell werden die letzten Details geklärt“, gibt Christian Stahl einen kleinen Einblick. Bereits seit dem vergangenen Wochenende tummeln sich die fleißigen Helfer auf dem Sportgelände des FCE Rottershausen, um die gesamte Infrastruktur für das Festival aufzubauen. „Nachtschichten sind quasi schon fest eingeplant“, so der Mitorganisator mit vielsagendem Blick. Denn: Nur wenigen, außerhalb der Planungsmannschaft, die etwa aus 25 Personen besteht, sowie dem gut 100 Mann starken Team am Festivalabend, ist bewusst, wie viel Arbeit tatsächlich mit dieser Veranstaltung verbunden ist.

 

Kein Straßendrama mit Handschusswaffen, kein Hipsterrap, keine Dubstepremixe, keine Sandys und Mandys für den Chorus. Stattdessen besinnt sich Umse auf das, was ihm einfach so liegt: Nice Rhymes auf 'nen Beat. (Foto: Pressematerial)

 

Übrigens, wer nach der ausgedehnten Tour über das Gelände tatsächlich noch nicht genug haben sollte, dem sei die Aftershowparty in den Zelten empfohlen. Und wer weiß, vielleicht werden hier sogar schon wieder neue Pläne für die Lutzi 2014 geschmiedet.

 

Mundwerk-Crew: Eine rappende, singende, scratchende, springende HipHop-Liveband aus dem Chiemgau erwartet die Besucher der Hip Hop-Area zu später Stunde in Rottershausen. (Foto: Pressematerial)

 

Infos:

- Der Vorverkauf für das „... und abgeht die Lutzi!“-Festival läuft nur noch bis zum 4. Juni 2013.
- Schon am Freitag, 7. Juni, geht es im Zuge des Heimatabends rund. Hier sorgen die  „Dorfrocker“ für Stimmung. 
- In diesem Jahr gibt es einen eigenen Busshuttle aus Richtung Bad Kissingen. Eine Übersicht der Haltestellen und Fahrtzeiten gibt es auf der Homepage www.dielutzi.de. Wer mag, kann auch kostenlos vor Ort campen.

 

Text: Nicole Oppelt

 

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Und zur Einstimmung hier noch ne kleine Lutzi-Playlist für Euch:

 

THE POLLYWOGS:

   

 

CAPTAIN CAPA:

 

 

ITCHY POOPZKID:

 

 

UMSE

 

 

ROBIN SUKROSO:

 

 

SCHMUTZKI:

 

 

BENGIO:

 

 

MUNDWERK CREW:

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
 

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