„Die Seele ist wichtiger, als tolle Klamotten!“: Andreas Kümmert rockt „The Voice of Germany“!
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Foto: a2k-media & music
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„Wie kann man so seine Seele raus plärren?!“, fragen „The BossHoss“ völlig entgeistert, nachdem sie ihn zum ersten Mal gehört haben. Doch nicht nur Alec Völkel und Sascha Vollmer sind hin und weg von dem jungen Mann aus Gemünden am Main. Am 17. Oktober flimmerte Andreas Kümmert deutschlandweit über die Bildschirme. Sein Auftritt bei den Blind-Auditions von „The Voice of Germany“ bleibt sicher vielen im Gedächtnis hängen – absolutes Gänsehaut-Feeling inklusive!
In den Räumlichkeiten der Musikinitiative Hammelburg e.V. ist Andreas ein sehr gern gesehener Künstler. Nicht nur einmal hat er in der Vergangenheit seine Zuhörer verzaubert. Zuletzt erst vor wenigen Wochen beim traditionellen Federweißer im Hammelburger Bocksbeutelkeller. Wir, die Musikinitiative, gratulieren dem sympathischen Künstler zu dieser großartigen und außergewöhnlichen Leistung, die Jury und Publikum auf direktem Weg in die „gute alte Zeit“ der 60er und 70er Jahre katapultiert hat. „Die Seele ist wichtiger, als tolle Klamotten“, so Andreas kurz vor seinem Auftritt. Darin geben wir ihm zu 200 Prozent Recht. 
Erkannt hat das (Gott sei Dank!) auch die hochkarätig besetzte Jury. Samu Haber, Nena, Max Herre und schließlich BossHoss waren hin und weg von dem 26-Jährigen. Wann sieht man schon einmal die „Entscheider“ vor einem Sänger niederknien? „Das war einer der schönsten Momente, die ich hier in drei Jahren erlebt habe“, ist Nena absolut überzeugt hier einen magischen Moment erlebt zu haben. Uns erging es da übrigens nicht anders.   
   
Er packt sein Herz in seine Kehle

Wer Andreas live erleben will. Der hat demnächst beim „Local Heroes Bundesfinale“ in Salzwedel die Gelegenheit. Am 9. November nimmt die Musikini als „Local Heroes Bayern“-Landesveranstalter Andreas mit in den hohen Norden! Dort hat das Publikum die Chance, diesem außergewöhnlichen Stimmwunder ganz nahe zu kommen. Auf der Unplugged-Bühne des „Local Heroes“-Bundesfinales 2013 sorgen aber nicht nur sein roter „Rauschebart“ und das markante Totenkopf-Tattoo am Finger für absoluten Wiedererkennungswert. Auch im Kulturhaus packt der hauptberufliche Singer-Songwriter sein ganzes Herz in seine Kehle und jagt seine geballten Emotionen direkt in die Gehörgänge seiner Zuhörer. 
„Pure Stimme“ nennt ProSieben den Ausnahmekünstler aus einem gerade einmal 10.000 Einwohner kleinen Ort mitten in Unterfranken. Doch dieser versteht es wie derzeit kaum ein anderer, mit seinem Blues lastigen Repertoire die Highlights Rock-Geschichte zu völlig neuem Leben zu erwecken. Und das tut Andreas übrigens aus vollster Überzeugung. „Es gibt keinen Plan B“, gesteht er unumwunden ein. Er lebt seinen Traum und spielt nicht weniger als 170 Konzerte im Jahr. Er geht den „harten Weg“, schneller Erfolg? Das ist nicht sein Ding. Ehrlich und handgemacht, so muss es sein!
   
   
Text: Nicole Oppelt

Links zu Andreas:

Hier nocheinmal der Auftritt von Andreas:

Interview direkt nach dem Auftritt:

und hier alle Bilder vom Auftritt: