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Festivalstimmung in Hammelburg
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Die zweite Ausgabe des „Elotail“ im Wasserhaus war ein voller Erfolg
(Foto: Privat )
Spiel, Satz und Sieg: Was im Tennis gilt, darf auch für die ehrenamtlichen Organisatoren des diesjährigen „Elotails“ gelten. Das Team um Alex Menschow hat in einem wahrhaften Kraftakt erneut eine reibungslose Veranstaltung im Biergarten der Musikinitiative Hammelburg e.V. auf die Beine gestellt. Abermals zog das Event mit elektronischer Musik und Cocktails mehrere Hundert Gäste an den Rand der Weinstadt.

„Das war fett!“ Die Bilanz von Initiator Alex Menschow fiel kurz, aber dafür umso deutlicher aus. Bereits seit mehreren Monaten war der 28-Jährige intensiv mit der Vorbereitung von „Elotail Vol. 2“ beschäftigt. Gleich mehrere Neuerungen galt es, im Jahr 2014 in die Veranstaltung zu integrieren und umzusetzen. Geklappt hat am Ende alles „reibungslos“, wie der junge Mann erklärt. Sowohl das Angebot des alteingesessenen Hammelburger Döner-Spezialist „Aydin“ als auch das neue, regionale Kult-Getränk „Das fränkische Energie“ samt der dazugehörigen „Mr. Bier“-Kollektion kamen bei Jung und Alt „super gut“ an. Insgesamt habe die Veranstaltung genauso viele Gäste angezogen, wie im Vorjahr – und das trotz einiger witterungsbedingter Unsicherheiten. „Diesmal haben wir das Ganze richtig groß aufgezogen. Und das Konzept ging absolut auf“, so Menschow weiter.

Satte Sounds, leckere Cocktails und drei Pools

Ihm zur Seite standen während der heißen Phase von Freitag bis Sonntag rund 60 freiwillige Helfer, die Auf- und Abbau sowie das Langzeit-Event selbst zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen. Im zweiten Jahr der Elektro-Party trumpfte das Team jedoch nicht nur kulinarisch auf. Im Außenbereich wurde eine Bühne samt High End-Anlage für satten und gleichermaßen brillanten Sound installiert. Begeistert wurde diese von den insgesamt zehn DJs und dem bunt gemischten Publikum angenommen.

Auch die Cocktail-Theke wurde diesmal verlegt, die Abläufe der „Cocktail-Straße“ noch einmal optimiert, so dass die neun alkoholischen und zwei anti-alkoholischen Varianten noch schneller an die Gäste ausgegeben werden konnten. „Das war eine richtig gediegene Cocktail-Party mit Caipirinha, Long Island Ice Tea, Piña Colada, Exotic Dream und Co. Unser Lager ist bis auf wenige Flaschen restlos leer“, erklärt Bar-Chefin Carina Menschow. Eine große Getränkeauswahl, so die junge Dame, sei dem Team enorm wichtig gewesen. Schließlich sollten die Gäste nicht „irgendwas“ bestellen müssen, sondern das trinken, was sie auch wirklich möchten. Obendrein ließen sich die Organisatoren in Sachen Dekoration nicht „lumpen“. Stimmungsvolle Lampions, die quer über den Biergarten gespannt waren, sorgten am Abend für Urlaubsfeeling pur. Statt einem, gab es diesmal zudem gleich drei große Pools mit 2500 Liter Wasser, die während des gesamten Tages und Abends rege genutzt wurden.

Die Region rückte zusammen – alle packten mit an

„Das Ganze war eine absolute Kooperationsgeschichte“, freuen sich Alex und seine Schwester Carina. Nicht nur die Musikinitiative war mit im Boot. Auch zahlreiche andere Vereine, wie das Hammelburger JUZ halfen aus – etwa mit zahlreichen Couchgarnituren, die unter den weißen Pavillons platziert, für ausreichend gemütliche Sitzgelegenheiten im hinteren Teil der Anlage sorgten. „Sie alle haben dazu beigetragen, dass am Ende echte Festivalstimmung in Hammelburg aufkommen konnte.“

Los ging es am Samstagmittag bereits pünktlich um 12.00 Uhr mit Denkino. Im geradezu disziplinierten 90-Minuten-Takt gaben sich in den folgenden Stunden Max Doubleu, „15 Minutes“, Tün Ni, Me:Two, Andreas Stefi und schließlich Curd Weiss b2b M.i.A. sprichwörtlich die Turntables in die Hand. Verzögerungen oder gar Ausfälle? Fehlanzeige! Ganz im Gegenteil. „Die Djs waren stets parat und trafen immer den Nerv des Publikums“, resümieren Alex und Carina. Ab 0.00 Uhr wurde die ausgelassene Party dann erstmals nach innen verlegt. „Es gab einen fließenden Übergang von draußen nach drinnen, was wunderbar funktioniert hat. Via Megafon wurde die Partygäste zur After-Show gebeten“, schmunzelt Carina. Die fröhliche Runde ließ sich da nicht zweimal bitten. Der Startschuss fiel hier mit Me:Two, gefolgt von Senior Trend und Krawallus.

„Elotail Vol. 3“? Warum eigentlich nicht!

Bis in die frühen Sonntagmorgenstunden tönten ausgelassene Klänge aus dem Domizil der Musikinitiative. Erst um fünf Uhr verstummte die Musik und die Gäste traten langsam den Heimweg an. Eine dritte Auflage, da waren sich die Organisatoren schon wenige Stunden später sicher, muss es 2015 eigentlich schon geben. Die zahlreichen Rückmeldungen nehmen das Team jedenfalls schon jetzt in die „Pflicht“. „Einmal im Jahr geht hier so richtig was ab“, fasst das Geschwisterpaar das Feedback ihrer Gäste zusammen.

Erste Ideen für weitere Highlights gibt es bereits. „Wie wäre es etwa mit einer eigenen Shisha-Ecke?“, tönt es während des Gesprächs mit der Zeitung aus den Reihen der Helfer, die zum gemeinschaftlichen Aufräumen angetreten waren. „Wer weiß“, zwinkert Alex Menschow. Er will das Event jetzt erst einmal „sacken“ lassen. Dass dem umtriebigen jungen Mann und seinen Freunden jedoch so schnell die Puste ausgehen wird, scheint nicht zu erwarten.
 
 

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