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Gemütlicher Samstagnachmittag im Wasserhaus PDF Drucken E-Mail

(Foto: Musikini)
- mehr Bilder gibt es hier: Galerie)
Der Veranstaltungstitel vom vergangenen Samstag hatte bereits im Vorfeld für reichlich Verwirrung gesorgt. Von allen Seiten erreichte die Mitglieder der Musikinitiative Hammelburg e.V. die Frage, was es denn mit diesem „Sommerfest der Hammelburger Einhornzüchter“ auf sich habe. Dabei war die Antwort ganz simpel. Ein gemütliches Samstagnachmittagskonzert mit „Name already taken“, „Dinu“, „Shit happens when you party naked“ und „Manche mögen Tofu-Tigers“.

 

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Der eigentlichen Idee eines Unplugged-Konzerts im Biergarten des Vereinsheims der Musikini hatte der Regen leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch davon ließen sich weder die Beteiligten, noch das Publikum entmutigen. Wie bereits für den Schlechtwetterfall angekündigt, wurde das Konzert ins Wasserhaus verlegt, so dass „Name already taken“, namentlich Marco Aul und Antonia Jopp, pünktlich um 15:30 Uhr die Bühne entern konnten. Die ersten unerschrockenen Gäste hatten sich bereits zu Veranstaltungsbeginn die besten Plätze auf der Sofaecke vor der Bühne gesichert und genossen das ausgewogene Akustik-Coverset zwischen Evanesence und Radiohit-Medley. Die Leistung der Bühnendebütanten belohnten sie mit frenetischem Applaus.

 

Angela Merkel und der Klimawandel

 Nach kurzer Umbaupause stand auch schon der nächste Musiker in den Startlöchern. Martin „Dinu“ Trischler überzeugte mit politischen Songs, die er alleine mit Akustikgitarre vortrug. Besonders erwähnenswert bleiben dabei vor allem die deutsche Version des Punk-Klassikers „Kill all the White Man“ und sein Song über die Klimaerwärmung und Angela Merkel. Ein Ohrwurm, den wohl keiner der Anwesenden so schnell wieder aus dem Kopf bekommen wird.

 

„Shit happens when your party naked“, die Nüdlinger Popcorekapelle, schafften es erst kurz vor ihrem Auftritt im Wasserhaus aufzuschlagen. Eigentlich befinden sich die Jungs momentan in der Aufnahmephase für ihre erste Single, die im Herbst erscheinen soll, den Auftritt im Wasserhaus ließen sie sich aber nicht nehmen. Den Stress, den sie eigentlich an diesem Tag hatten, ließen sie sich, ganz die Profis die sie sind, zu keiner Sekunde anmerken. Und auch die Tatsache, das es sich bei diesem Konzert um eines der ersten „Unverstärkten“ in der Bandgeschichte der Nüdlinger handelte, konnte die Freude und Energie ihrer Show nicht mindern. Einen motivierteren Auftritt hatte das Publikum wohl auch nur selten gesehen und war vom ersten Ton an Feuer und Flamme für die Truppe.

 

Ein erfolgreiches erstes Sommerfest

Zu guter Letzt durften dann auch noch die Organisatoren des Abends, die Band „Manche mögen Tofu-Tigers“ ihr über zweistündiges Programm zum Besten geben. In gewohnter Manier zelebrierten sie ihre witzig charmanten Gassenhauer mit viel Freude, Gitarre, Schlagzeug und Tuba. Sogar ein eigenes Lied hatte Sänger Tofu-Tim dem „Sommerfest“ gewidmet. In „Fleisch in Dosen“ besang er die verschiedenen Tierarten, die er bereits gegessen hatte, sprach sich allerdings, ob ihrer Schönheit gegen den Verzehr der, für den Nachmittag titelgebenden Fabelwesen aus. Natürlich packte auch Tubist Tofu-Tobi sein gefürchtetes Witzebuch aus und gab einige der schlechtesten Karlauer zum Besten. Nachdem die Mitsinghymne der Tofu-Tigers „Affen essen AA“ endgültig verklungen war, wurde es auch langsam Zeit ein erfolgreiches erstes „Sommerfest der Hammelburger Einhornzüchter“ für beendet zu erklären. Glücklich über die schöne Zeit, aber auch ein wenig traurig, dass es schon vorbei war, traten Gäste, Musiker und Helfer gegen 21 Uhr entweder den Heimweg an oder zogen weiter zur nächsten Veranstaltung.

 

Ende der Sommerpause im Wasserhaus

 Ob es eine Wiederholung geben wird, konnten Tofu-Tim, -Tobi, und – Tonda noch nicht mit letzter Gewissheit sagen. Sie sind aber guter Dinge. Eines steht jedoch fest. Für das Team der Musikinitiative Hammelburg e.V. ist die Sommerpause jetzt endgültig beendet und die Organisationsmaschinerie läuft wieder auf Hochtouren. Schließlich steht für den 20. September das Landesfinale des „Local-Heroes-Bandcontest“ ins Haus, bei dem wieder die besten sechs bayerischen Newcomerbands um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen werden. Ein Spektakel, für das es sich auf alle Fälle lohnt, schon mal ein dickes rotes Kreuz in den Terminkalender einzutragen.

 

Bilder der Veranstaltung findet ihr hier: Galerie

 
 

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