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Star-Aufgebot im Wasserhaus PDF Drucken E-Mail

Die Musikinitiative Hammelburg e.V. feierte am Freitag ihre traditionelle Faschingsparty – mit seinem Motto lag der Verein goldrichtig

(Foto: Musikini)

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Zum ersten Mal hatte die Musikini via Online-Voting über ihr Faschings-Motto abstimmen lassen. Das virtuelle Experiment glückte. Die auf Facebook erdachte Mixtur aus Fastnacht und „Mixed Pickles“ unter dem Credo „Rock'n'Roll“ kam bei den anwesenden Gästen sehr gut an. Mehr Zulauf hätten sich die Organisatoren dennoch gewünscht.

So manch einer rieb sich am zurückliegenden Freitagabend gleich mehrmals die Augen. Stand da wirklich John Lennon an der Bar? Ist da gerade tatsächlich Elvis Presley um die Ecke gebogen? Und da hinten, das ist doch bestimmt..., na? 


Natürlich kamen anlässlich des diesjährigen Musikini-Faschings nicht die Originale in die kleine fränkische Weinstadt. In den allermeisten Fällen wäre das wohl auch schlicht unmöglich gewesen. Und dennoch: Die Kostümierung so manch eines Gastes und selbstverständlich der anwesenden Musiker überzeugte. Sie alle hatten sich vom Geist längst vergangener Tage inspirieren und ihre „Helden“ mit glanzvollen und äußerst kreativen Kostümen wieder auferstehen lassen.

„Das lief wie an Schnürchen!“

„Dass 'Rock'n'Roll' tatsächlich das Motto 2015 geworden ist, hat sich als echter Glücksgriff erwiesen“, so das Musikini-Faschings-Komitee. „Wohl kaum eine Zeit hat unsere Musiker mehr geprägt – und das nicht nur in den etwas älteren Reihen“, sind sie überzeugt. Fleißig wurde schon Wochen vorher an der gut zweistündigen Setlist gebastelt. Am Abend selbst kam diese dann beim Publikum derart gut an, dass das „Mixed Pickles“-Repertoire der Musikini-Fastnacht noch einmal eine ordentliche Verlängerung nach Mitternacht erfuhr. „Man hat einfach gemerkt: Musiker und Gäste hatten extrem Bock. Die Bühne wurde oft spontan erklommen. Das lief wie am Schnürchen“, freut sich das Team hinter den Kulissen.

Ein Highlight war sicherlich für viele der Auftritt der „Beach Boys“. Die Wasserhaus-Version des Klassikers aus dem Jahr 1965 „Barbara Ann“ wurde von den Akteuren perfekt vierstimmig dargeboten. „Beinahe hätte es sogar eine achtstimmige Version zu späterer Stunde gegeben“, schmunzeln die Organisatoren. Doch auch die übrigen Songs konnten sich hören lassen, weckten sie doch so manch Erinnerung an längst zurückliegende, aber umso schönere Tage. Angefangen bei Joan Jett & the Blackhearts mit „I love Rock n roll“ über Elvis Presleys „Jailhouse Rock“ oder Steppenwolfs Megahit „Born to be wild“, bis hin zu  AC/DC mit „T.N.T.“ und nicht zuletzt die großartigen Bon Jovi mit „It's my life“ sowie The Trashmen mit „Bird is the Word“.

Das Lebensgefühl des Rock'n'Roll

Die Setlist des Abends hätte von den beteiligten Musikern des Abends sicherlich noch um viele Stunden erweitert werden können. Deep Purple, Johnny Cash, die Foo Fighters, die Red Hot Chili Peppers und Booker T & The Mgs durften natürlich ebenfalls nicht fehlen.  „Das Lebensgefühl des Rock'n'Roll kam in dieser Nacht auf alle Fälle rüber“, so das Fazit der fleißigen Helfer.

Der Rock'n'Roll war zu seiner Zeit ein bunter Sammelbegriff für alle möglichen musikalischen Richtungen. Die Musikini ist das seit fast 30 Jahren ebenfalls. Am 14. März folgt nun bereits eine weitere „Spielart“. Dann steht die fünfte Ausgabe des mittlerweile etablierten „End of Life Festivals“ an.

 

 
 

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