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Düster und atmosphärisch
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Am 14. November geht im Wasserhaus die vierte Ausgabe von „Metalloween“ über die Bühne

Halloween feiert man traditionell in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Die Musikinitiative Hammelburg e.V. hingegen feiert mit „Metalloween“ ihre ganz eigene Horrorshow. Vor vier Jahren ins Leben gerufen, heißt es auch  an diesen Samstag wieder Metal jeglichen Genres für nur fünf Euro Eintritt.

Den Auftakt der vierten „Metalloween“-Ausgabe machen „Cannahann“ aus Würzburg und Bad Neustadt. Ralf, Daniel, Markus und Mike treten seit 2012 in dieser Formation auf und lassen sich eigenen Angaben zufolge durch die Musik von Kyuss, Colour Haze, QOTSA, Led Zeppelin, Elder, Radio Moscow, Mother´s Green, El Caco und zu guter Letzt Darkthrone inspirieren. Das Gespann hat gerade aufregende Zeiten hinter sich. Dem Release ihrer Debüt-LP „NN“ Ende Oktober, folgte eine ausgedehnte Tour. Die führte die Musiker nach Pilsen, Cheb, Prag, München, Memmingen, Isny, Erlangen, Bamberg und und und.

Die Musikini steuert zum „düsteren Abend“ übrigens die Haus eigene Band „Henfald“ bei. „Henfald“ haben sich bereits bei diversen Konzerten bewiesen und das Publikum mit ihrem einzigartigen Black/Death Metal Sound überzeugt. „Das Quintett aus Hammelburg hat fette Blast Beats, sägende Gitarren, tiefe Bässe und einen markerschütternden Gesang, also alles, was eine Black Metal Band brauchti“, so das einhellige Urteil im Vereinsheim.

Wie „Henfald“ haben auch „Broken Circle“ schon des öfteren beim „Metalloween“ den Saal zum Beben gebracht.  „Wer Bock auf Melodic Death Metal hat, der darf diese Band nicht verpassen!“, raten die Organisatoren. Ihre Debüt-EP „Trapped In My Head“ aus dem Jahr 2010 ist zwar nun schon eine Weile her, doch die Band war alles andere als faul. Live spielen sie eine ganze Menge neue Songs. Für die ehrenamtlichen Helfer ist klar. Bei dieser Truppe herrscht „Anschaupflicht!“.

Mit von der Partie ist zudem die Band „Deadwood.“ Black Metal, Post Metal, Soundscapes, Ambient, Psychedelic, Post Black Metal, Atmospheric Black Metal: All diesen Genres lässt sich „Deadwood“ problemlos uordnen. Die im Jahr 2004 gegründete Band begann zunächst im Oldschool Black Metal und adaptierte zunehmend viele Elemente des Postrock. Emotionale Tiefe der Texte sowie ein guter Mix aus aggressiver und atmosphärischer Melodien zeichnen die Band aus Frankfurt aus.

Ohne große Pause geht es damm mit der Band „Shattered“ und deren „Technical Sir Metal“ in die letzte Runde. Das Quintett aus Würzburg veröffentlichte 2014 ihr erstes Album „New Atlantis“. Dieses erinnert stark an Obscura, Flashgod Apocalypse. Doch die Franken haben durchaus ihren eigenen, unvergesslichen Sound. „Ganz nach dem Motto 'Aggressive, brutal, progressive but still catchy, Sir!' sollte man diese Band auf keinen Fall verpassen“, so die Empfehlung der Musikini-Crew.


Text: Benedikt Hugo
 
 

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