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Fulminanter Jahresabschluss PDF Drucken E-Mail

Die Musikinitiative Hammelburg e.V. lud zum Fest gleich zweimal ins Wasserhaus
(Foto: Musikini)

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Weihnachten im Wasserhaus – nicht nur für die etwas älteren Musikfans der Region gehört der Gang in das blau-rote Vereinsheim an der Ausfahrt Hammelburg-Ost seit vielen Jahren unbedingt zu einem gelungenen Weihnachtsfest. Umso schöner, dass sich in diesem Jahr so viele junge Leute wie noch nie in den Räumlichkeiten des rund 370 Mitglieder starken Vereins einfanden. Unter neuer Führung wurde hier sowohl am 19. als auch am 26. Dezember ausführlich gefeiert. Für die aktuellen und ehemaligen Verantwortlichen hätte das Jahr 2015 nicht schöner enden können.

 


(Foto: Musikini)

 

Bereits kurz nachdem sich die Pforten des Wasserhauses am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertages öffneten, war klar: Diese „X-Mas Party“ könnte eine ganz Besondere werden. Schon gegen 21.00 Uhr war der Saal sehr gut gefüllt und auch um das Gebäude herum herrschte fröhliches Treiben. Am frühen Sonntagmorgen stand dann tatsächlich fest: „So schön wurde im Wasserhaus schon lange nicht mehr gefeiert“, so der neue erste Vorstand, Sean Miller. Gemeinsam mit rund 40 ehrenamtlichen Helfern samt einer stattlichen Musiker-Crew hatte er die traditionelle Weihnachtssause mit Bravour gemeistert.

 


(Foto: Musikini)

 

Gleich mehrere Hundert Menschen gingen im Laufe des Abends ein und aus. „Neben den vielen regelmäßigen Wasserhaus-Gängern konnten wir diesmal eine beachtliche Zahl an jungen Gästen begrüßen, die unser Vereinsheim bislang nur von einzelnen Veranstaltungen oder gar vom Hörensagen her kannten. Das freut uns natürlich sehr“, bilanziert der „neue Chef“ die „rundum gelungene Veranstaltung“, die die „Neulinge“ hoffentlich nachhaltig für das Haus begeistern wird.

 


(Foto: Musikini)

 

 

Musikgeschichte live auf der Wasserhausbühne

 

Keine Frage, dass den „X-Mas Party“-Gängern auch 2015 wieder einiges geboten wurde. Unter der Federführung des neuen zweiten Vorstands, Raphael Weis, formierten sich die Wasserhaus-Musiker abermals in bunt durchwechselnden Formationen. Dabei gelang es den Akteuren nicht nur unterschiedlichste musikalische Geschmäcker, sondern auch gleich mehrere Epochen unter einen Hut zu bringen.

 


(Foto: Musikini)

 

25 Hits gaben die Truppen um die Sänger Marcel Grosch, Madlen Wittmann, Philipp Heilos, Tatjana Simon, Mathias Uebel, Melvin Beck, Raphael Pfülb und Sandro Aul zum Besten. Mit dabei war alles vom Led Zeppelin-Klassiker „Stairway to heaven“ über den System Of A Down-Hammer „Chop Suey“, die Rage Against The Machine-Hymne „Killing in the Name“ oder „Saturday Superhouse“ von Biffy Clyro bis hin zu aktuelleren Titeln wie „Maschin“ von Bilderbuch oder „Schüsse in die Luft“ von Kraftklub. Gekrönt wurde die Darbietung abermals mit einem echten, wenn auch nicht ganz ernst zu nehmendem Kult-Titel „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ aus der Feder der bekannten Punk-Band „Die Kassierer“. Abgerundet wurde das musikalische Gesamtpaket einmal mehr von DJ Fränk aus dem „Labyrinth“ Würzburg, der den Besuchern vor und nach der „Mixed Pickles“-Runde ordentlich einheizte.

 


(Foto: Musikini)

 

 

Feuertaufe „X-Mas Party“ bestanden

 

Nach drei Jahren an der Spitze konnte der ehemalige erste Vorstand Daniel Wolf nun wieder eine entspannte „X-Mas Party“ genießen. „Für mich war es toll, endlich mal wieder die Bands zu erleben. Aber natürlich gibt man nach so langer Zeit nicht einfach alles ab, sondern unterstützt die neue Vorstandschaft nach wie vor beratend und auch aktiv, zum Beispiel zu später Stunde hinter der Theke.“ Auf seinen „Zögling“ Sean Miller ist Daniel Wolf sichtlich stolz. „Die Feuertaufe X-Mas Party hat er sehr gut gemeistert. Der neuen Vorstandschaft wünsche ich, dass es auch weiterhin so gut läuft und sie die neu gesteckten Ziele auch erreicht. Ganz 'verschwinden' werde ich natürlich nicht.“

 


(Foto: Musikini)

 

 

Abschied von „Manche mögen Tofu-Tigers“

 

Bereits am 19. Dezember läutete die Klamauk-Kapelle „Manche mögen Tofu-Tigers“ mit der vierten Ausgabe ihrer Weihnachtsrevue die besinnliche Zeit im Wasserhaus ein. Eine Woche zuvor hatten Tofo-Tim, -Tobi und Tonda ihre Fangemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt. „Kommen und das Abschiedskonzert der Tigers miterleben! Auf zum letzten Mal Affen essen Aa...“ schallte es von der Facebookseite des Bandleaders Tofo-Tim. Und so versammelten sich die Zuschauer zum wehmütigen Abschied nehmen.

 

Mit von der Partie waren „Mr. Moschelini“ und die Karlstädter Punkband „The Bob Ross Experience“, die es sich nicht nehmen lassen wollten, ihren „Tigers“ noch ein letztes Ständchen zu bringen. Mit Spiel, Spaß, Spannung und Tuba fiel der Bühnenabschied der „Tofu-Tiger“ am Ende wieder gewohnt fröhlich aus. Knapp zweieinhalb Stunden Programm gespickt mit Songs über Einhörner, Piraten, Ponnymädchen und Hundefriseure ließen keine Zeit für Traurigkeit. Und so verabschiedeten sich „Manche mögen Tofu-Tigers“ beim letzten gemeinsamen „Affen essen Aa“-Singen zusammen mit zahlreichen Gastsängern aus dem Publikum in den vermeintlichen Bandruhestand.

 


(Foto: Musikini)

 

Nun geht in der Musikini der Blick wieder nach vorne. Den Januar lässt die Truppe im Jubiläumsjahr jedoch erst einmal geruhsam angehen. Am Freitag, den 22. Januar, heißt es erneut Kabarett mit dem Verein kulturbunt e.V., der an diesem Abend die Kölner Schauspielerin und Kabarettistin Eva Eiselt präsentieren wird.

 

 

Text: Nicole Oppelt/Florian Brell

 
 

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